Zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen werden für Kleinkinder ab dem Durchbruch der ersten Milchzähne empfohlen. Dieser liegt zwischen den 6. bis 8. Lebensmonat. Der zweite Termin sollte zwischen den 16. und 18. Lebensmonat mit dem Durchbruch der ersten Milchbackenzähne erfolgen. Der dritte Kontrolltermin etwa im 30. Lebensmonat, nachdem das Milchgebiss komplett ist. Von dann an sind viertel- bis halbjährliche Kontrollen anzuraten.

Ziel der Vorsorgeuntersuchung ist vor allem die Sensibilisierung des Kindes zum Zahnarzt. Eine schmerzfreie Erfahrung fördert früh das Vertrauensverhältnis. Aus Gesprächen mit den Eltern über Ernährungs- und Verhaltensangewohnheiten innerhalb der Familie kann zusätzlich das Kariesrisiko bestimmt werden. Außerdem Erfahren die Eltern Informationen über wichtige zahnmedizinische Prophylaxemaßnahmen wie z.B. die Gefahren des Flaschennuckelns, die Beratung über funktionsgerechte Schnuller, Tipps zur zweckmäßigen Ernährung und zur Anwendung von Fluoriden.

Verhalten der Eltern falls doch eine Behandlung nötig ist.

  1. Nicht die eigene Ängste auf das Kind übertragen.

  2. Keine falsche Versprechungen machen, wie: "Es wird nur nachgeschaut". Obwohl eine Behandlung nötig ist. Besser ist es dann zu sagen: "Der Zahnarzt zeigt und erklärt Dir alles; er hilft Dir, damit Deine Zähne gesund werden".

  3. Nicht mit dem Zahnarztbesuch drohen

  4. Das Kind für seine Mitarbeit Loben

Durch regelmäßigen Kontakt des Kindes mit dem Zahnarzt wird Mithilfe der Eltern die Basis für eine lebenslange zahnmedizinische Prophylaxe gelegt und somit die Chance gegeben die eigenen Zähne ein Leben lang zu erhalten.

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